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Malawibuntbarsche aus gepflegter Zuchtanlage

Pseudotropheus oder Maylandia oder Metriaclima????

Eine Glaubensfrage: welchen Autoren welcher Bücher glaubt man? Wer sind die wahren Experten oder Taxonomen? Es gibt viele Berichte im Netz, viele Artikel in hervorragenden Fachzeitschriften, wir haben uns entschieden bei den "alten" Bezeichnungen zu bleiben. Bis auf Weiteres werden wir alle Tiere die den Gattungen "Metriaclima" oder "Maylandia" oder "Chindongo" zugeordnet wurden auch weiterhin mit dem Gattungsnamen "Pseudotropheus" bezeichnen. Macht Euch selbst ein Bild.

Nr. 20 Pseudotropheus acei "luwala"

Der Ps. acei ist (bei uns) ein ruhiger Vertreter der Mbunas. Mit seinem schönen HELLBLAU und den gelben Flossen ein sehr beliebter Malwaibuntbarsch, zu dem es keine Besonderheiten zu berichten gibt. Männchen und Weibchen sehen fast identisch aus, nur unterscheidbar durch ihre Größe und kräftigere Eiflecken.



Nr. 21 Pseudotropheus acei itungi

Die "schwarze" Variante des Acei "luwala". Die Farbe schwarz ist selten im Malawisee eine dominante Grundfarbe. Das macht diesen Fisch so besonders. Es gibt eine weitere Standortvariante von "ngara" die schwarz ist und weiße Flossen hat.



Nr. 22 Pseudotropheus callainos "bright blue"

Selten geworden in Deutschland und wenn man die Tiere sieht, meistens nicht mehr annähernd das "Original". Der Ps. callaionos bright blue besticht durch ein einwandfreies himmelblau als Grundfarbe, ohne Anzeichen von Streifen. Unsere Tiere sind Nachzuchten von Wildfängen, die Farbe ist einfach nur wunderschön! Männchen und Weibchen sehen grundsätzlich gleich aus, nur die kräftigeren Eiflecken und das dominante Verhalten lassen Männchen sicher bestimmen.


Nr. 23 Pseudotropheus callainos "pearl white"

weitere Bilder folgen.....

Nr. 24 Pseudotropheus crabro

Leider kaum mehr in deutschen Aquarien zu finden: Der "Chamäleon-Buntbarsch". Innerhalb weniger Sekunden kann dieser wunderschöne Fisch seine Farbe von "giraffenartig" braun mit gelben Flecken in ein fast schwarzes dunkelbraun verwandeln. Warum? Bleibt sein Geheimnis, aus unserer Beobachtung gibt es keinen bestimmten Anlass. Die Tiere werden mit ca. 15 cm (Männchen) Endgröße doch recht groß und sollten mindestens in 400 Liter - Aquarien ab 1,50m Kantenlänge gehalten werden.

 


Nr. 26 Pseudotropheus msobo magunga

Schon immer gehörte der Pseudotropheus "msobo magunga" zu unseren Lieblingstieren. Ein herrliches dunkelblau wechselt sich mit hellblau beim Männchen ab, ein sattes dunkles Gelb was schon fast orange ist bei den Weibchen. Wunderschöne Kontraste in der Farbe. Leider haben diese Tiere im Gegensatz zu anderen selten Lust sich zu vermehren. Wahrscheinlich aus diesem Grund kein Fisch, den man an "jeder" Ecke bekommt und deshalb meist recht teuer ist.


Nr. 27 Pseudotropheus kingsizei / pulpican maingano

Selten haben wir so oft eine Umbenennung erlebt, wie bei dieser Art. Ursprünglich in den 90er Jahren mal der "typische" Cynotilapia afra, später dann der Ps. kingsizei oder Ps. pulpican. Jedenfalls ist es ein herrlicher klein bleibender Mbuna, der den "großen" Zebras farblich wahre Konkurrenz macht. Männchen erleben wir immer in voller Farbe, Weibchen sind eher grau - dabei aber auch schick!


Nr. 28 Pseudotropheus koningsi membe deep

Viele Jahre gab es einen regelrechten "Hype" um diese wunderschöne Art. Sie ähnelt dem Pseudotropheus polit sehr, hat aber mit Abstand die schöneren Weibchen, nämlich gelbfarbene. Ein klein bleibender Mbuna, der selten zu bekommen ist und zu jedem Besatz passt.

 

Nr. 29 Pseudotropheus lombardoi

Wahrscheinlich hat jeder langjährig erfahrene Malawi-Aquarianer den Ps. lombardoi schon einmal gehalten. Gerade als Jungtiere überzeugt diese Art mit einem satten hellblau, interessant wird später die Umfärbung in einer Größe von 6 bis 7 cm. Im Gegensatz zu fast allen anderen Mbunas werden hier nämlich nicht aus gelben Jungtieren blaue Männchen, sondern aus blauen Jungtieren gelbe Männchen. Die Weibchen behalten im Alter die blaue Grundfarbe, diese wird aber immer blasser. Selten kommt es auch vor, dass die Weibchen die gelbe Männchenfärbung annehmen.


Nr. 30 Pseudotropheus polit "lions cove"

Der Polit. Klein bleibend und wenn er Farbe zeigt einfach nur HAMMER schön. Sattes helles himmelblau mit tiefdunklem Kopf. Die Männchen zeigen ihre Farbenpracht grundsätzlich nur, wenn sie in "Stimmung" sind. Man sollte hier nicht enttäuscht sein, wenn sie auch mal ein paar Tage nur braun wie die Weibchen sind.


Nr. 37 Pseudotropheus estherae red red ("Zebra red red")

Der wahrscheinlich meist verbreiteste Malawi-Buntbarsch in den Aquarien der Malawi-Liebhaber. Diese knallige orange Farbe kennt mal bei keinem anderen Fisch, selbst aufwendig gezüchtete Aulonocara wie der "Fire Fish" kommen an dieses Orange nicht heran. Unsere Nachzuchten leuchten durch einen hohen Anteil an Cyclops - Fütterung schon als Babys...Im Alter von einigen Jahren werden die Männchen immer heller und zartrosa.


Nr. 38 Pseudotropheus estherae blue / red

Hier die Estherae Variante mit blauen Männchen. Sorry für die schlechte Bildqualität, es folgen bald bessere Bilder.


Nr. 39 Pseudotropheus estherae marmelade cat

Hier die wunderschöne gescheckte Variante des Ps. estherae. Jedes Tier sieht anders aus, mal mehr Flecken, mal weniger, mal mehr blau, mal weniger. Bin selbst bei jeder Nachzucht immer gespannt, wie die Jungtiere aussehen.

"Marmelade cat" werden übrigens die Arten benannt, bei den Männchen und Weibchen gescheckt sind. Die Bezeichnung "OB = Orange blotch" trifft nur auf gescheckte Weibchen zu.


Nr. 40: Pseudotropheus zebra long pelvic 

Im Gegensatz zu den anderen Arten aus dem Zebra - Komplex ein relativ klein bleibender Zebra, der immer volle Farbe zeigt. Weibchen nicht ganz so attraktiv, aber mehrere Männchen in der Gruppe machen das locker wett.


Nr. 41 Pseudotropheus zebra chilumba "maison reef"

Ein traumhaft schöner Fisch, der nicht nur recht groß wird, sondern auch keine Rivalen duldet. Ihr Aquarium sollte mindestens 400 Liter Schwimmraum bieten, mehr ist noch besser. Auf keinen Fall empfehlen wir eine Haltung mit einem oder zwei Männchen, auch hier zeigt die Erfahrung, dass eine Gruppe mit mehreren Männchen harmonischer mit den Weibchen umgeht. 


Nr. 42 Pseudotropheus zebra "gold" marmelade cat

Die gescheckte Variante des Zebra "gold" ist besonders schön und kaum mehr in deutschen Aquarien zu finden.


Nr. 43 Pseudotropheus zebra "thumbi west"

Der "Ur"- Zebra? Zumindest gehören diese Tiere zu den ersten in Deutschland eingeführten Malawis und im Ostteil des Landes waren sie besonders bekannt. Ein großes Artbecken im Berliner Tierpark machte sie populär und so durften auch der eine oder andere weitere Zoo und einige ausgewählte Aquarianer hier und da Nachzuchten dieser wunderschönen Tiere pflegen. Heute gibt es sie kaum noch, unser Freund Thorsten aus Rostock hat sich die Mühe gemacht und die "alte" DDR-Linie wieder mit "frischem" neuen Blut anderer Linien versorgt. Aquarianer wissen was das heißt: Gezielte Kreuzung und Zucht verschiedener Stämme. 



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